Menschlichkeit. Sucht. Asyl.
In dem Pariser Vorort Aulnay-sous-Bois und in der Region Seine-Saint-Denis kam es in den letzten Nächten wiederholt zu Kämpfen zwischen Jugendlichen und der Polizei. Brennende Autos. Molotowcocktails. Gummiknüppel. Tränengas.
Der einzige Ausweg aus der Spirale der sozialen Spannungen scheint die Flucht nach vorne, die Gewalt, zu sein. Wie sonst kann man es erklären, dass Jugendbanden in den Pariser Vororten zum Alltag gehören und der Ausdruck Ghetto nicht unbedingt die Problematik verfehlt? Frankreich hat aufgrund der Provinzen ein größeres Migrationsproblem als beispielsweise Österreich oder Deutschland, und Tage wie diese zeigen, dass Frankreich dieses Problem sichtbar nicht bewältigen kann.
Die Arbeitslosigkeit unter Migranten liegt mehrfach höher als die Übliche. Das ist an sich nichts Überraschendes, auch in anderen Ländern sieht die Faktenlage so aus. Kombiniert mit der Anzahl und der zunehmenden Ghettoisierung ergibt sich allerdings ein gefährlicher Cocktail. Diese Ausschreitungen werden nicht die letzten gewesen sein, solange es der französischen Regierung nicht gelingt einen anderen Kurs einzuschlagen.
Gewalt ist in den seltensten Fällen unbegründet, taucht sie in einer Masse auf, hat sie meist ein Ziel, das es zu verwirklichen gilt. Die Masse, die sich in den Straßen der Pariser Vororten sammelt, ist eine offene Masse. Sie ist in der Lage stetig zu wachsen und Menschen für sich zu gewinnen. Gleichzeitig ist sie eine sehr langsame Masse, da ihr Ziel, die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit etc. ein weit entferntes ist, was sie sehr gefährlich macht, schließlich ist sie damit in der Lage lange zu wachsen und vieles an Gewalt und an Frust zu laden.
Diese offene und langsame Masse lebt nur für den Moment der Entladung. Ihr wohnt eine vom Frust dominierte Zerstörungssucht inne, die ja nicht einmal schwer nachzuvollziehen ist. Frankreich muss aufpassen, dass sie dieser Masse nicht noch mehr Macht verschafft, ansonsten könnte es zu einer sehr blutigen Entladung in den Pariser Straßen kommen. Die Aufgabe der Politik ist es, dieser Masse das Wachstum abzugraben, indem sie für tragbare soziale Zustände sorgt. Möge ihr das gelingen. Mit Vernunft. Mit Menschlichkeit.
Der einzige Ausweg aus der Spirale der sozialen Spannungen scheint die Flucht nach vorne, die Gewalt, zu sein. Wie sonst kann man es erklären, dass Jugendbanden in den Pariser Vororten zum Alltag gehören und der Ausdruck Ghetto nicht unbedingt die Problematik verfehlt? Frankreich hat aufgrund der Provinzen ein größeres Migrationsproblem als beispielsweise Österreich oder Deutschland, und Tage wie diese zeigen, dass Frankreich dieses Problem sichtbar nicht bewältigen kann.
Die Arbeitslosigkeit unter Migranten liegt mehrfach höher als die Übliche. Das ist an sich nichts Überraschendes, auch in anderen Ländern sieht die Faktenlage so aus. Kombiniert mit der Anzahl und der zunehmenden Ghettoisierung ergibt sich allerdings ein gefährlicher Cocktail. Diese Ausschreitungen werden nicht die letzten gewesen sein, solange es der französischen Regierung nicht gelingt einen anderen Kurs einzuschlagen.
Gewalt ist in den seltensten Fällen unbegründet, taucht sie in einer Masse auf, hat sie meist ein Ziel, das es zu verwirklichen gilt. Die Masse, die sich in den Straßen der Pariser Vororten sammelt, ist eine offene Masse. Sie ist in der Lage stetig zu wachsen und Menschen für sich zu gewinnen. Gleichzeitig ist sie eine sehr langsame Masse, da ihr Ziel, die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit etc. ein weit entferntes ist, was sie sehr gefährlich macht, schließlich ist sie damit in der Lage lange zu wachsen und vieles an Gewalt und an Frust zu laden.
Diese offene und langsame Masse lebt nur für den Moment der Entladung. Ihr wohnt eine vom Frust dominierte Zerstörungssucht inne, die ja nicht einmal schwer nachzuvollziehen ist. Frankreich muss aufpassen, dass sie dieser Masse nicht noch mehr Macht verschafft, ansonsten könnte es zu einer sehr blutigen Entladung in den Pariser Straßen kommen. Die Aufgabe der Politik ist es, dieser Masse das Wachstum abzugraben, indem sie für tragbare soziale Zustände sorgt. Möge ihr das gelingen. Mit Vernunft. Mit Menschlichkeit.
LukSus - 2. Nov, 08:37




