Gewalt. Eskalation.
Ergänzend zu dem bereits verfassten möchte ich noch einige wenige Gedanken betreffend der Unruhen in Paris loswerden.
Die Masse an Protestierern wird durch drei Dinge wesentlich gestärkt. Zunächst einmal durch ihr Ziel, das sie selbst im Bereich des Aufzeigens sozialer Missstände sieht. Dieses Ziel ist fern und idealistisch, daher ist die Masse fähig ins Unermessliche anzuwachsen, sofern die Polizei es nicht schafft dies mit diplomatischen Mitteln zu unterbinden. Zweitens findet sich in Innenminister Sarkozy ein perfektes Feindbild, denn die verbale Entgleisung, die er sich leistete (wir reinigen die Straße "wie ein Hochdruckreiniger" von dem "Gesindel"(!)), sucht ihresgleichen.
Schließlich ist die Masse auch noch von dem lüsternen und irrationalen Gedanken der Rache erfüllt, was sie unkontrollierter und aggressiver macht. Dass bis jetzt 150 Autos in Flammen aufgingen und sich die Schlachten mit der Polizei mittlerweile schon über sechs Tage ziehen, zeugt von der Zähigkeit der Masse und von ihrer Bereitschaft zur Zerstörung.
Die Masse hat Paris in Geißelhaft genommen, die Stadt leidet nun unter den Folgen einer missglückten Asylpolitik in den Beginnen der 5. Republik. Neben der Courage der Politiker nach konstruktiven, mitunter sicher auch unpopulären, Vorschlägen, zu suchen mangelt es Frankreich an Selbstreflexion zu diesem Thema. Verständnis. Frieden.
Die Masse an Protestierern wird durch drei Dinge wesentlich gestärkt. Zunächst einmal durch ihr Ziel, das sie selbst im Bereich des Aufzeigens sozialer Missstände sieht. Dieses Ziel ist fern und idealistisch, daher ist die Masse fähig ins Unermessliche anzuwachsen, sofern die Polizei es nicht schafft dies mit diplomatischen Mitteln zu unterbinden. Zweitens findet sich in Innenminister Sarkozy ein perfektes Feindbild, denn die verbale Entgleisung, die er sich leistete (wir reinigen die Straße "wie ein Hochdruckreiniger" von dem "Gesindel"(!)), sucht ihresgleichen.
Schließlich ist die Masse auch noch von dem lüsternen und irrationalen Gedanken der Rache erfüllt, was sie unkontrollierter und aggressiver macht. Dass bis jetzt 150 Autos in Flammen aufgingen und sich die Schlachten mit der Polizei mittlerweile schon über sechs Tage ziehen, zeugt von der Zähigkeit der Masse und von ihrer Bereitschaft zur Zerstörung.
Die Masse hat Paris in Geißelhaft genommen, die Stadt leidet nun unter den Folgen einer missglückten Asylpolitik in den Beginnen der 5. Republik. Neben der Courage der Politiker nach konstruktiven, mitunter sicher auch unpopulären, Vorschlägen, zu suchen mangelt es Frankreich an Selbstreflexion zu diesem Thema. Verständnis. Frieden.
LukSus - 2. Nov, 22:29




