Sex. Kampf.
Er verstehe es nicht, dass seine Frau nicht mit ihm "pudern" wolle, wenn er vom "Bau" heimkommt. Er verstehe es nicht, warum sie von ihm verlangt, dass er sich "woschn" soll, bevor er sie bedrängt. Er habe doch ein Recht darauf, nach einem Arbeitstag auf Sex zu bestehen.
Auch sein Freund versteht das nicht. Mit den Frauen sei alles immer so ein Drama. Da soll man einerseits Geld verdienen, andererseits soll man nicht direkt vom Bau ins Bett... unverständlich.
Sex wird zum Kampf. Zum Kampf um Zuwendung und Veränderung. Hier entscheidet sich die Vorherrschaft in der Beziehung. Wer drängt und bekommt, wird immer drängen, auch wenn er nicht bekommt. Sex wird so zu einem Druck- und Drohmittel.
Wie konnte es soweit kommen? Liegt die Lösung in der Überstrapazierung des Themas durch die Medien, explizit durch die Werbung?
"A Muschi is a Muschi." Ein Zitat eines Menschen, den ich in keinster Weise würdige, aber als Extrembeispiel zu diesem Thema sehr schätze. Ihn treibt die Angst der Zurückweisung. Er sucht seine Partnerinnen in einem Umfeld, in dem es keine Zurückweisung gibt. Ins Puff gehen ist für ihn kein Tabu, sondern Alltag. Nicht täglich, aber regelmäßig. Seine Freundin fragt er am Telefon, ob sie noch die Regel hat, denn dann braucht er ja nicht zu ihr fahren. Die Werbung beurteilt er nach der Anzahl der "Nackerten" und wie groß ihre "Tutteln" sind. Einen großen Dank an die Werbung...
Sex ist ein Kampf. Gegen die Liebe. Für einen selbst. Ein Statussymbol. Man kann es kaufen, herzeigen, tauschen. Sex ist für viele Menschen fernab jeglicher sensibler Erotik zu finden. Sie könnten Sex auch mit Puppen haben, solange diese warm sind. Sex ist Magnet von Aufmerksamkeit. Jeder möchte ihn haben, sehen, fühlen. Sex soll stärken.
Sex ist für diese Menschen Erniedrigung. Wer erniedrigt, geht gestärkt in den Alltag, überliegt bei Streitereien, kann bestimmen. Wer erniedrigt wird, wird reduziert, entwickelt Ängste und wird immer wieder erniedrigt. Zu einer "Muschi", die sich nicht wehren soll, wenn er Sex haben will.
Sex ist Kampf. Leider.
Sex ist Liebe. Zum Glück.
Auch sein Freund versteht das nicht. Mit den Frauen sei alles immer so ein Drama. Da soll man einerseits Geld verdienen, andererseits soll man nicht direkt vom Bau ins Bett... unverständlich.
Sex wird zum Kampf. Zum Kampf um Zuwendung und Veränderung. Hier entscheidet sich die Vorherrschaft in der Beziehung. Wer drängt und bekommt, wird immer drängen, auch wenn er nicht bekommt. Sex wird so zu einem Druck- und Drohmittel.
Wie konnte es soweit kommen? Liegt die Lösung in der Überstrapazierung des Themas durch die Medien, explizit durch die Werbung?
"A Muschi is a Muschi." Ein Zitat eines Menschen, den ich in keinster Weise würdige, aber als Extrembeispiel zu diesem Thema sehr schätze. Ihn treibt die Angst der Zurückweisung. Er sucht seine Partnerinnen in einem Umfeld, in dem es keine Zurückweisung gibt. Ins Puff gehen ist für ihn kein Tabu, sondern Alltag. Nicht täglich, aber regelmäßig. Seine Freundin fragt er am Telefon, ob sie noch die Regel hat, denn dann braucht er ja nicht zu ihr fahren. Die Werbung beurteilt er nach der Anzahl der "Nackerten" und wie groß ihre "Tutteln" sind. Einen großen Dank an die Werbung...
Sex ist ein Kampf. Gegen die Liebe. Für einen selbst. Ein Statussymbol. Man kann es kaufen, herzeigen, tauschen. Sex ist für viele Menschen fernab jeglicher sensibler Erotik zu finden. Sie könnten Sex auch mit Puppen haben, solange diese warm sind. Sex ist Magnet von Aufmerksamkeit. Jeder möchte ihn haben, sehen, fühlen. Sex soll stärken.
Sex ist für diese Menschen Erniedrigung. Wer erniedrigt, geht gestärkt in den Alltag, überliegt bei Streitereien, kann bestimmen. Wer erniedrigt wird, wird reduziert, entwickelt Ängste und wird immer wieder erniedrigt. Zu einer "Muschi", die sich nicht wehren soll, wenn er Sex haben will.
Sex ist Kampf. Leider.
Sex ist Liebe. Zum Glück.
LukSus - 6. Nov, 10:35




